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07.05.2017 | 18:15 Uhr | Laura Schwabbauer

Deutschlands U25 Springpokal: Sieg für Mathis Schwentker in Mannheim

Berufsreiterchampion gewinnt Auftakt der Turnierserie der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport

Mannheim (fn-press). Mathis Schwentker hat die erste Qualifikation von Deutschlands U25 Springpokal der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport unterstützt von Familie Müter für sich entschieden. Mit dem Hengst For Success legte er beim Auftakt der Turnierserie im Rahmen des Mannheimer Maimarktturniers die schnellste Runde im Stechen hin. 

Mathis Schwentker (24) ist Bereiter im Stall der Familie Haunhorst in Hagen am Teutoburger Wald und Anfang April gerade erst neuer Berufsreiterchampion in Bad Oeynhausen geworden. In Mannheim hat er seine Erfolgsserie weitergeführt und im S***-Springen mit Stechen eine blitzsaubere Runde in 32,91 Sekunden hingelegt. „Ich habe mich sehr wohlgefühlt in Mannheim, tolle, Plätze, tolle Böde, wirklich ein schönes Turnier. Ich bin vor einigen Jahren als Junior schon einmal hier geritten und habe mich darauf gefreut, wieder an den Start gehen zu dürfen“, sagt Mathis Schwentker. Er lobt sein Pferd, den 13-jährigen Hengst von For Success (von For Pleasure): „For Success ist am Freitag in Mannheim schon toll gesprungen und Achter geworden. Samstag hatte er eine kleine Pause und am heutigen Sonntag hat er wirklich einen tollen Job gemacht.“ Rang zwei geht an Stefanie Bolte (Versmold) und Quick Step, Lars Volmer (Legden) und Maja H folgen auf dem dritten Platz.

Mannheim ist die erste Station von Deutschlands U25 Springpokal der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport und damit die erste Möglichkeit, sich für das Finale beim CHIO Aachen zu qualifizieren. Das möchte auch Mathis Schwenkter erreichen: „Natürlich will ich es gern nach Aachen schaffen, dafür muss aber alles passen. Ich möchte gern in Wiesbaden oder Balve noch eine Qualifikation reiten und hoffe, dass es klappt.“

Deutschlands U25 Springpokal wird durch die Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport und die Familie Müter, Elmgestüt Drei Eichen (Königslutter), finanziell ermöglicht. Auf Initiative der beiden Bundestrainer Otto Becker und Heinrich-Hermann Engemann ins Leben gerufen, gibt der Springpokal erfolgreichen Springreiter in der Altersklasse bis 25 Jahre Gelegenheit, auf Topturnieren Erfahrung im Spitzensport zu sammeln. Geritten werden Prüfungen der Klasse S** und S***.

Die Serie führt die Teilnehmer 2017 über drei renommierte Turniere zum Finale in Aachen. Nach Mannheim folgt in diesem Jahr erstmals eine Station beim Pfingstturnier in Wiesbaden und anschließend in Balve im Rahmen der Deutschen Meisterschaften. Die besten Reiter der einzelnen Etappen qualifizieren sich für das Finale beim CHIO in Aachen. Der Finalsieger des U25 Springpokals qualifiziert sich außerdem direkt für die European Youngster Cup (EY-Cup) Finalveranstaltung 2017.

07.05.2017 | 18:39 Uhr | fn-press

Mannheim: Siege für Werth und Langehanenberg

Holger Wulschner gewinnt das Championat von Mannheim

Mannheim (fn-press). Nachdem am ersten Mannheimer Turnierwochenende das Dressurviereck den Ponyreitern und der jungen Grand Prix-Garde der Altersklasse U25 gehörte, griffen im zweiten Teil der Veranstaltung die arrivierten Stars ins Geschehen ein. Überragende Akteurin war einmal mehr Isabell Werth (Rheinberg), die sich mit Don Johnson die goldenen Schleifen im Grand Prix und im Special sicherte. In der Kür siegte Helen Langehanenberg (Billerbeck) mit Damsey.

Nach Weihegold beim Weltcup-Finale und Emilio beim Turnier Horses & Dreams war in Mannheim der 16-jährige Hannoveraner Don Johnson an der Reihe. Isabell Werth führte den Don Frederico-Sohn im Grand Prix und im Grand Prix Special souverän an die Spitze des Drei-Sterne-CDI. Im Grand Prix wurde das Paar mit 78,08 Prozent bewertet. Damit rangierte die 47-Jährige knapp zwei Prozentpunkte vor ihrer olympischen Teamkameradin Dorothee Schneider (Framersheim), die mit dem elfjährigen, in Bayern gezogenen Hengst Sammy Davis jr. v. San Remo 76,1 Prozent erzielte. Platz drei sicherte sich Helen Langehanenberg (Billerbeck) mit dem Hannoveraner Damsey FRH v. Dressage Royal (75,1).

Auch im Grand Prix Special machten Isabell Werth und Dorothee Schneider die Plätze eins und zwei unter sich aus. Die Rheinbergerin kam mit Don Johnson auf 77,451 Prozent, Dorothee Schneider und Sammy Davis jr. folgten mit 75,118 Prozent. Auf dem dritten Platz behauptete sich Stefanie Schatz-Weihermüller aus Bayreuth. Die Grand-Prix-Vierte und ihr niederländischer Wallach Wunderkind wurden im Special mit 72,627 Prozent bewertet.

Helen Langehanenberg hatte sich für die Kür entschieden – eine gute Wahl, denn die 34-Jährige sprang mit dem 15-jährigen Damsey über die 80 Prozent-Marke und führte das Feld mit deutlichem Vorsprung an: neuer Rekord für den Hannoveraner bei einem internationalen Turnier (80,35). Auf dem zweiten Platz rangierte Beatrice Buchwald (Voerde) mit dem 16-jährigen Westfalen Daily Pleasure v. De Niro (76,75) vor Hendrik Lochthowe (Rechtmehring) mit dem niederländischen Hengst Meggle‘s Boston (76,025).

Der Parcours-Höhepunkt des Mannheimer Maimarkt-Turniers, der Große Preis „Badenia“, steht traditionell erst am Dienstag auf dem Programm. Zum Hauptspringen des CSI3* am Sonntag, dem Championat von Mannheim, traten bei strömendem Regen 49 Paare an, 17 von ihnen erreichten nach fehlerfreiem Umlauf das Stechen. Die „Schlacht um Sekunden“ gewann Holger Wulschner (Passin). Im Sattel des 14-jährigen Holsteiners BCS Cavity v. Caretino meisterte er das Stechen in 41,98 Sekunden, knapp eine Sekunde schneller als der Schweizer Werner Muff mit dem erst neunjährigen niederländischen Wallach Daimler (42,8). Über den dritten Platz freute sich die Deutsche Meisterin Simone Blum aus Zolling, die mit ihrem Toppferd DSP Alice, Deutsches Sportpferd v. Askari, in ebenso fehlerfreien 43,19 Sekunden über die Ziellinie ritt.

In seine vierte Saison startete Deutschlands U25 Springpokal, den die Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport und die Familie Müter, Elmgestüt Drei Eichen (Königslutter), unterstützt. Der erste Sieger des Jahres 2017 ist Mathis Schwentker (Steinfeld), der mit seinem Hengst For Sucess das Stechen des S-Springens in fehlerfreier Bestzeit beendete. Der 24-jährige Pferdewirtschaftsmeister brachte sich vor wenigen Wochen ins Gespräch, als er in Bad Oeynhausen als neuer Champion der Berufsreiter Springen gefeiert wurde.   hen

09.05.2017 | 15:15 Uhr | Uta Helkenberg

Mannheim: Reiterkreuz in Gold für Karl-Heinz Streng

Mannheim (fn-press). Im Rahmen des Mannheimer Maimarkt-Turnieres ist Reitmeister Karl-Heinz „Kalli“ Streng mit dem Deutschen Reiterkreuz in Gold ausgezeichnet worden. Zwischen den beiden Umläufen der „Badenia“ ehrte FN-Präsidiumsmitglied und Turnierleiter Peter Hofmann den unermüdlichen Ausbilder und Trainer für seine Verdienste. „Ich freue mich, Dir gerade hier diese Ehre zukommen zu lassen, auf dem Platz, mit dem Du über so viele Jahre so eng verbunden bist“, sagte Hofmann. „Du bist ein Pferdemann durch und durch. Pferd und Sport stehen bei Dir immer an erster Stelle.“

Zur Ehrung angereist waren daher auch etliche von Karl-Heinz Strengs Schülern. „Wenn ich mich so umschaue, ist ja einiges aus ihnen geworden. Teilweise mehr als aus mir, aber das war ja auch immer mein Ziel“, sagte Karl-Heinz Streng gerührt. Seit 60 Jahren ist Streng, der im vergangenen Jahr seinen 75. Geburtstag feierte, ein Pferdesport-Profi. Nach seiner Ausbildung bei Harry Boldt in Gütersloh und Udo Nesch in Dortmund kam er 1975 ins nordbadische Mosbach. In seiner aktiven Zeit ritt er Dressur und Springen bis zur höchsten Klasse. 1989 legte er seine Reitmeisterprüfung ab, zur gleichen Zeit wurde er Landestrainer Springen für Junioren und Senioren – zahlreiche seiner Schüler standen bei Deutschen und Europameisterschaften auf dem Treppchen. 27 Mal war er als Equipechef im Auftrag des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) mit deutschen Springreiterteams auf Nationenpreisen unterwegs. Neben seiner reinen Trainertätigkeit engagierte sich Streng von 1992 bis 2007 aber auch in der Landeskommission und verschiedenen Ausschüssen des Landesverbandes Baden-Württemberg und war auf vielen Turnieren als Richter oder Steward anzutreffen. Eines seiner größten Anliegen war und ist ihm bis heute die vielseitige Ausbildung von Berufsreitern. Als Pferdewirtschaftsmeister bildete er über 50 Lehrlinge aus und war Mitglied in den Prüfungsausschüssen für Pferdewirte bzw. Pferdewirtschaftsmeister. Bereits 2007 zeichnete ihn die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) mit dem Deutschen Reiterkreuz in Silber aus, 2014 verlieh ihm die Bundesvereinigung der Berufsreiter (BBR) für seine ehrenamtlichen Verdienste um den Berufstand die Felix-Bürkner-Ehrenmedaille.

 09.05.2017 | 15:45 Uhr | Uta Helkenberg

Mannheim: Deutsche Para-Team Zweiter im Nationenpreis

Siege für Zeibig und Philipp in der Kür

Mannheim (fn-press). Das deutsche Para-Dressurteam hat auf dem internationalen Mannheimer Maimarktturnier Platz zwei im Nationenpreis belegt. Erstmals musste das Team auf heimischem Boden der Gastmannschaft den Vortritt lassen. Mit 415,996 Punkten trug das niederländische Quartett den Sieg vor Hannelore Brenner (Wachenheim, Grade IV) mit Kawango, Elke Philipp (Treuchtlingen, Grade I) mit Regaliz, Alina Rosenberg (Konstanz, Grade II) und Steffen Zeibig (Arnsdorf, Grade III) mit 408,887 Punkten und den norwegischen Reitern mit 395,892 Punkten davon. 

Schon seit 15 Jahren ist das Reit- und Springturnier während des traditionellen Mannheimer Maimarktes Gastgeber von Reitern mit Handicap. Die Chance dazu, verdanken sie Turnierleiter und FN-Präsidiumsmitglied Peter Hofmann, der über die Reitsportszene hinaus nicht nur als Impulsgeber, sondern auch als „Macher“ bekannt ist. 2014 war Mannheim der weltweit erste Ausrichter eines internationalen offiziellen Para-Equestrian-Nationenturniers (CPEDIO). Für seine Förderung bedankte sich das Deutsche Kuratorium für Therapeutisches Reiten nun mit einem Silberteller, den der DKThR-Vorsitzende Dr. Jan Holger Holtschmit (Homburg) in Mannheim an Hofmann überreichte.

Drei Mal Nationenpreis in Mannheim hieß bislang drei Mal Platz eins für ein deutsches Team in Folge. Doch in diesem Jahr reichte es nicht ganz zur Titelverteidigung. Grund dafür war der Ausfall von Elke Philipps Regaliz, mit dem sie in der ersten Wertungsprüfung, dem Teamtest, noch überlegen gewonnen hatte. „Regaliz war abends nicht ganz in Ordnung und wir mussten ihn abmelden, damit unsere Tierärztin sofort behandeln konnte. Wäre das Paar an den Start gegangen, hätte es vermutlich für einen Sieg gereicht. Schon deswegen, weil sich unsere Reiter in der zweiten Prüfung eigentlich immer gesteigert haben“, sagte Equipechefin Britta Bando (Hamburg), räumte aber auch ein: „Wir sind immer noch in einer Umbruchphase, mit neuen Pferden und auch neuen Reitern, die alle erst noch Erfahrungen sammeln müssen. Insofern bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden.“ Im Hinblick auf die Europameisterschaften, die in diesem Jahr gemeinsam mit Dressur, Springen und Fahren in Göteborg ausgetragen werden, gibt sich Bando zuversichtlich. „Bis dahin ist ja noch Zeit. Und wir sind mit unseren Reitern sehr gut aufgestellt, auch wenn die anderen Nationen in den letzten Jahren stark aufgeholt haben. Das macht es nicht einfacher, aber dafür spannender. Und wir sind ja bekannt dafür, dass wir um jeden Punkt kämpfen.“

Tatsächlich erwiesen sich die meisten deutschen Paare im dritten und letzten Wettkampf, der Kür, am stärksten. In Grade III erzielte Paralympics-Bronzemedaillengewinner Steffen Zeibig für seine Vorstellung mit der Hannoveraner Stute Feel Good (v. Fürst Heinrich) 74,889 Prozentpunkte. Damit verwies er die Niederländerin Rixt van der Horst mit Uniek N.O.P., die in den beiden vorangegangenen Prüfungen mit hauchdünnem Vorsprung vorne gelegen hatte, auf Platz zwei. Paralympics-Einzelreiterin Claudia Schmidt (Darmstadt) belegte mit dem Hannoveraner Romeo Royal (v. Royal Diamond) mit 70,5 Prozent den dritten Platz in der Kür.

In Grade I tröstete Elke Philipp ein Sieg mit dem Oldenburgers Fürst Sinclair (v. Fürstenball) über den Ausfall ihres Teampferdes Regaliz hinweg. Mit einem Ergebnis von 75,389 Prozent gewann sie nach der zweiten Wertungsprüfung auch die Kür – mit über acht Punkten Vorsprung vor dem Norweger Jens Lasse Dokkan mit Cypres (66,956 Prozent). Knapp hinter Dokkan belegte Silvia Logemann (Berne) mit dem Hannoveraner Danjo As (v. Dacaprio) mit 66,378 Prozent den dritten Platz.

Ebenfalls einen Podestplatz konnte sich Hannelore Brenner in der Kür des Grade IV sichern. Nachdem sie und ihr Trakehner Kawango (v. Sixtus) in den ersten beiden Prüfungen etwas Anlaufschwierigkeiten gehabt hatten, belegten sie zu guter Letzt mit 70,875 Prozentpunkten Platz drei hinter der in Mannheim dominierenden Manon Claeys aus Belgien mit San Dior (74,875 Prozent) und der Niederländerin Lotte Krijnsen mit Rosenstolz (72,542 Prozent). „Heute konnte man wieder sehen, dass das bei Hanne und ‚Kiwi‘ alles in die richtige Richtung geht“, sagte Britta Bando.

Etwas Pech hatte lediglich Alina Rosenberg. In den beiden vorangegangenen Prüfungen mit ihrem Paralympics-Pferd Nea’s Daboun jeweils Zweite, musste sie mit nur 64,389 Prozent in der Kür mit Platz drei vorlieb nehmen. „Nea’s Daboun reagierte heute nicht so auf die Hilfen von Alina, wie es sonst gewohnt ist“, sagte Britta Bando. Siegerin in diesem Grade war die Finnin Jaana Kivimäki mit Bellilene mit 73,167 Prozent vor der erst 21-jährigen Julia Porzelt (Prien) mit Lettenhofs Lovely Daintiness mit 69,278 Prozent. „Das war bisher beste Ergebnis für Julia, die ja erst 21 Jahre alt ist“, freute sich Bando über den Erfolg der Nachwuchsreiterin.

09.05.2017 | 17:35 Uhr | fn-press

Mannheim: Christian Ahlmann gewinnt Badenia

Ägypter Karim Elzoghby wird Zweiter vor Markus Beerbaum

Mannheim (fn-press). Den 54. Großen Preis von Mannheim, die „Badenia“, gewann nach spannendem Stechen Christian Ahlmann (Marl) mit dem Hengst Colorit. Zweiter wurde der Ägypter Karim Elzoghby mit Amelia. Markus Beerbaum (Thedinghausen), der jetzt wieder sehr erfolgreich in den Turniersport zurückgekehrt ist, behauptete sich mit dem Hengst Comanche auf dem dritten Rang.

Es ist gute Tradition, dass das Mannheimer Turnier bis zum Dienstag dauert und der Höhepunkt im Parcours, der Große Preis „Badenia“, den krönenden Abschluss der Ausstellung „Maimarkt“ bildet. Das hochklassig besetzte Feld der 47 Paare traf auf einen ungemein anspruchsvollen Parcours, den wie immer Christa Jung gestaltet hatte. So mancher „Promi“ im Sattel scheiterte, nicht so das Siegerpaar. Beide hatten schon die Badenia gewonnen – Christian Ahlmann 2010 mit Lorenzo, Colorit 2013 mit David Will, der den baden-württembergischen Coriano-Sohn abgeben musste. Die jetzige Kombination steuerte wahrlich souverän den Sieg an. Schnelle 38,27 Sekunden waren im Stechen dieses Großen Preises das Maß, an dem sich alle Verfolger die Zähne ausbissen. Ahlmann und Colorit wurden als Sieger der 54. Turnierauflage gefeiert.

Für seine Heimat Ägypten am Start, durch viele Ställe Europas und der USA gereist und heute in den Niederlanden mit einer eigenen Reitanlage beheimatet ist der Zweite: Karim Elzoghby (40) meisterte mit der niederländischen Cantos-Tochter Amelia das Stechen ebenso fehlerfrei (40,08). Markus Beerbaum, der die letzten Jahre kaum noch Turniere bestritten, sondern sich als Trainer einen exzellenten Ruf erworben hatte, griff auch in Mannheim ins sportliche Geschehen ein. Der 46-jährige Ehemann von Meredith Michaels-Beerbaum will sich wieder vermehrt im Spitzensport messen und agierte schon ein Wochenende zuvor in Hagen beim Turnier „Horses & Dreams“ sehr erfolgreich. Im Sattel des früher von seiner Frau gerittenen Oldenburger Wallachs Comanche v. Coupe de Coeur belegte er den dritten Rang (0/43,69).

Tolle Leistungen zeigten die Amazonen auf den Plätzen vier und fünf: Laura Klaphake (23) aus Steinfeld, im Nachwuchssport mit etlichen Europameisterschafts-Medaillen dekoriert, blieb im Sattel des Catoki-Nachkommens Catch me if you can (Oldenburger Springpferd) auch fehlerfrei (44,25). Die Deutsche Meisterin Simone Blum (28, Zolling) ritt ihre Stute DSP Alice (Deutsches Sportpferd v. Askari) zwar sehr flott, aber mit einem Abwurf ins Ziel: Rang fünf (4/39,17).   hen