Disziplinen
Dressurreiten
Der Nürnberger Burg-Pokal der Junioren
Ziel der Turnierserien ist es, die Nachwuchstalente der Landesverbände gezielt zu fördern. Nach dem Vorbild des „großen“ NÜRNBERGER BURG-POKAL führen mehrere Qualifikationen über ein Punktesystem ins Finale, sodass sich dort die besten Reiterinnen und Reiter messen. So sammeln die Junioren wertvolle Turniererfahrung und legen den Grundstein für ihre sportliche Zukunft.
Die Qualifikationswege und Anforderungen sind individuell mit den Pferdesportfachverbänden abgestimmt. Alle wichtigen Informationen, Teilnahmebedingungen und aktuelle Rankings finden sich im Auswahlmenü am Seitenende.
Mit Stil zum Ziel
Vorbilder motivieren und inspirieren – im Training wie im Wettkampf. Daher wird seit 2023 gemeinsam mit uvex in jedem Junioren-Finale zusätzlich ein Stilpreis vergeben. Neben dem Seriensieger wird eine Reiterin oder ein Reiter für besonders harmonisches und stilvolles Reiten ausgezeichnet und mit einem Sonderehrenpreis geehrt.
Förderung junger Talente
Der NÜRNBERGER BURG-POKAL der Junioren ermöglicht es jungen Reiterinnen und Reitern, sich über Landesverbands-Qualifikationen für das Finale zu empfehlen. Der Schwerpunkt liegt – analog zur großen Serie – auf der Dressur, ergänzt durch eine eigene Springserie in Baden-Württemberg.
Der Piaff-Förderpreis
Der Piaff-Förderpreis ist eine Dressurserie für junge Nachwuchsreiter der Liselott Schindling-Stiftung. Es handelt sich dabei um eine eigene Serie die deutschlandweit auf verschiedenen Dressurturnieren durchgeführt wird und mit einem eigenem Finale endet. Ziel ist die Förderung junger Dressurreiter, die sich auf dem Weg in den großen Sport befinden. In dieser Dressurserie treffen die jungen Nachwuchstalente nur auf Gleichaltrige und können ihr Können untereinander messen. Das Maimarkt-Turnier ist eine der Qualifikationen des Piaff-Förderpreis, geritten wird der Intermediaire II sowie der U25 Grand-Prix.
Der Nürnberger Führzügel-Wettbewerb
Neben dem Nürnberger Burg-Pokal gibt es noch eine ganz besondere Prüfung für die jüngsten Nachwuchsreiter: der Nürnberger Führzügel-Wettbewerb! Hier können die Kleinsten ihr Können unter Beweis stellen und das im gleichen Viereck wie die Top-Reiter! Im Schritt und im Trab an der Hand begeistern die jungen Nachwuchstalente die Zuschauer im Rahmen des Maimarkt-Turniers.
Springreiten
Die Badenia
Die Badenia bildet traditionell am Maimarkt-Dienstag, den krönenden Abschluss des Mannheimer Maimarkt-Turniers. Sie ist die wichtigste Springprüfung der Veranstaltung, die mit einem Stechen entschieden wird. Hauptsponsor der Badenia ist die MVV Energie AG, Mannheim.
Das Maimarkt-Championat
Neben der Badenia ist das Maimarkt-Championat die zweitwichtigste Springprüfung. Das Championat ist seit 1988 Teil des Turniers und findet am Maimarkt-Sonntag statt. Es handelt sich dabei um eine Springprüfung der Klasse S*** mit Stechen.
Longines EEF Series
Die Longines EEF Series startet 2026 in ihre sechste Saison und macht mit mehreren Qualifikationsstationen in ganz Europa Halt. In zwei Halbfinals werden anschließend die zehn besten Teams ermittelt, die sich für das große Finale qualifizieren.
Als bedeutendster europäischer Nationenpreis-Wettbewerb zur gezielten Förderung von Nachwuchstalenten im Springreiten bietet die Serie eine zentrale Plattform für den internationalen Vergleich und die Weiterentwicklung junger Reiterinnen und Reiter.
Der Auftakt der Saison 2026 erfolgt Anfang Mai in Mannheim. Dort wird zugleich der einzige Nationenpreis der Springreiter in Deutschland im Jahr 2026 ausgetragen.
Deutschlands U25 Springpokal
Deutschlands U25 Springpokal ist eine Springserie für junge Nachwuchs-Springreiter, die durch die beiden Bundestrainer Otto Becker und Heinrich-Hermann Engemann entstanden ist. Die Prüfung wird gesponsert von der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport und Holger Hetzel. Im Fokus steht die Förderung der jungen Springreiter bis 25 Jahren, die sich auf dem Weg in die hohe Klasse befinden. Sie können sich bei dieser Serie mit Gleichaltrigen messen und miteinander wachsen. Die Finalisten bilden ein Nationenpreis-Team, dass die deutschen Farben im Ausland vertreten darf.
Die Para-Dressur
Grade I
In Grade I starten die am schwersten behinderten ReiterInnen. Die Athleten sind hauptsächlich Rollstuhlbenutzer, entweder mit geringer Rumpfbalance oder mit begrenzter Arm- und Beinfunktionen. Athleten mit komplett fehlender Rumpfbalance bzw. Koordinationsfähigkeit, aber guten Armfunktionen sind auch in dieser Klasse startberechtigt. Geritten werden Prüfungen ausschließlich im Schritt.
Quelle: Deutsches Kuratorium für Therapeutisches Reiten, Leistungssport Para-Equestrian
Grade II
In Grade II starten ebenfalls meistens Rollstuhlbenutzer mit starken Einschränkungen der Beinfunktionen und der Rumpfbalance. Meist sind auch die Funktionen/Koordinationsfähigkeiten des Oberkörpers und/oder der Arme stark eingeschränkt. Die Prüfungen bestehen aus Schritt- und kleineren Trabsequenzen.
Quelle: Deutsches Kuratorium für Therapeutisches Reiten, Leistungssport Para-Equestrian
Grade III
In Grade III starten oft Rollstuhlbenutzer mit starken Einschränkungen der Beinfunktionen und/oder der Rumpfbalance, aber mit guten bis leicht behinderten Armfunktionen. Athleten mit starker einseitiger Funktionseinschränkung in Arm, Rumpf und Bein sind auch in dieser Klasse startberechtigt. Die Prüfungen bestehen aus Schritt- und Trabsequenzen und wahlweise in der Kür mit bestimmten Galopplektionen.
Quelle: Deutsches Kuratorium für Therapeutisches Reiten, Leistungssport Para-Equestrian
Grade IV
Grade IV ist ein „Sammelbecken“ verschiedenster Handicaps. Die Athleten können in der Regel ohne Unterstützung gehen. Sie haben Behinderungen entweder an einem Arm und einem Bein, mäßige Behinderungen in beiden Armen und beiden Beinen oder schwere Behinderungen der Arme. Athleten, die als B1 (blind) klassifiziert sind, können auch in dieser Klasse starten, ebenso Menschen mit mentalen Einschränkungen. Die Prüfungen bestehen aus Schritt-, Trab- und Galoppsequenzen. Die Anforderungen entsprechen vergleichbar der Klasse L im Regelsport.
Quelle: Deutsches Kuratorium für Therapeutisches Reiten, Leistungssport Para-Equestrian
Grade V
Grade V – ReiterInnen müssen Aufgaben vergleichbar zur Dressur der Klassen L bis M im Regelsport auf „Normalturnieren“ absolvieren. Die Athleten haben Behinderungen nur in einer oder zwei Gliedmaßen oder Einschränkungen der Sehfähigkeit. Etwa eine Behinderung der Hand oder auch das Fehlen einer Hand berechtigt genauso zum Start in dieser Klasse wie das Fehlen eines Unterschenkels. Die Prüfungen bestehen aus Schritt-, Trab- und Galoppsequenzen, wobei die Kür viele hochklassige Lektionen enthalten kann, wie z.B. 3er und 4er Wechsel, halbe Galopppirouetten etc. Piaffe und Passage sind nicht erlaubt.
Quelle: Deutsches Kuratorium für Therapeutisches Reiten, Leistungssport Para-Equestrian
Maimarkt-
Turnier
Mannheim
Maimarkt-Turnier Mannheim
EquinMA Reitsport Veranstaltungs GmbH
Bassermannstrasse 65
68165 Mannheim
Tel.: 0621 8786012
E-Mail: info@maimarkt-turnier-mannheim.de